Ecosia – die baumpflanzende Suchmaschine

Längst kann man Suchmaschinen wie Google von Alphabet nicht mehr vorwerfen sie würden nichts im Bereich der Nachhaltigkeit unternehmen. Natürlich könnte man nur zu leicht dem Unternehmen andere Interessen vorwerfen, man könnte aber auch die Angelegenheit pragmatisch sehen und sich über das Ergebnis freuen.

Wer jedoch abseits von Google eine Alternative sucht, die zusätzlich zum erneuerbaren Strom auch noch Bäume pflanzt, dem sei Ecosia ans Herz gelegt. Das Unternehmen investiert 80 Prozent des überschüssigen Gewinns in Baumpflanzprojekte. So kann man mit einer Umstellung einer einzigen Gewohnheit indirekt CO2 einsparen, ohne selbst finanzielle Einschnitte erleiden zu müssen.

Wie funktioniert die grüne Suche?

Ecosia rechnet mit 0,2 g CO2 pro gestellte Suchanfrage – hier werden die Stromverbräuche der Serverfarmen der Suchmaschinen mit den gestellten Suchanfragen in Relation gesetzt. Im Durchschnitt nimmt Ecosia circa 0,5 Cent pro Suchanfrage ein. Die Finanzierung eines Baumes mit den Partnern des Unternehmens kostet in der Regel ungefähr 28 Cent. Eine ausgewachsene Akazie in einem Partnerprojekt in Burkina Faso speichert im Laufe ihres Lebens bis zu 50 kg CO2 ein.

Übrigens nutzt Ecosia die Technik von Microsofts Suchmaschine “Bing“. Auf den CO2-Haushalt von Microsoft hat Ecosia als kleiner Partner jedoch keinen Einfluss. Die Stromverbräuche der hauseigenen Server von Ecosia, die unter anderem für die Suchmaske benötigt werden, werden mit Ökostrom betrieben.

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